Entlebucher von Antalid

Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos 

Der Alltag eines Hundes


Bevor man sich für einen Hund entscheidet sollte man sich darüber konkrete Gedanken machen und keine "...oh ist der niedlich" Entscheidung treffen. Das Leben eines Hundes kostet Zeit, Geduld und auch Geld. 

Mit Einzug eines Hundes wird der Alltag komplett auf den Kopf gestellt. Wer sich aber mit guter Vorbereitung für einen Hund entscheidet hat kein Problem damit, denn wenn der Hund sich dann eingelebt hat kann man sich das Leben ohne ihn gar nicht mehr vorstellen.

Hier mal ein ganz normaler Tag unserer Hündin: (der durch viel Training in den ersten Monaten problemlos und routiniert abläuft)


Wenn Frauchen Frühschicht hat beginnt mein Tag 04.45 Uhr, denn da kommt sie aus dem Schlafzimmer und macht das doofe Licht an. (Herrchen ist zu der Zeit schon fast 3 Stunden auf Arbeit) 05.00 Uhr geht´s bei Wind und Wetter raus zur Mini-Pippi-Runde. Wird von mir auch alles schnell erledigt damit wir auch schnell wieder zurück sind. Dann gibt´s Frühstück, danach noch paar Minuten schmusen und kuscheln und dann geht´s ins Körbchen. Frauchen geht auf Arbeit. Dann erledige auch ich meinen Job, ich bewache die Wohnung und das mache ich sehr sehr gut. Zwischen 11 und 12 Uhr kommt Herrchen oder Frauchen oder auch manchmal beide nachhause. Sie werden erstmal liebevoll begrüßt, denn immerhin waren sie soooooo lange weg. Danach geht einer (manchmal auch beide) mit mir raus zur großen Runde. Wir sind meist so 45-60 min im Wald unterwegs. Ich darf da auch fast immer frei laufen, aber auch nur weil ich auf den Rückruf höre. Nach dieser Runde bin ich erstmal richtig müde und schlafe so ca 2-3 Stunden. Dann ist Kaffee-Zeit, Frauchen schenkt in der Küche den Kaffee in die Tassen, das ist für mich das Zeichen schnell auf meinen Platz zu flitzen, denn auch ich bekomme dann ein kleines "Etwas". Bis ca 18.00 schaue ich dann meinen Leuten zu was sie so alles machen, laufe ihnen auch öfters hinterher, es könnte ja sein, dass sie meine Hilfe brauchen. Dann geht`s wieder raus, meist nochmal so 45-60 min. Im Sommer, wenn es richtig heiß ist, geht es da an den See-ich schwimme unheimlich gern. Gegen 19.00 Uhr gibt es Abendbrot und dann schmeiße ich mich auf die Couch und schlafe ne Runde. Ich habe auf der Couch MEINEN Platz (mit Decke) und auch nur da darf ich drauf. Wenn ich dann mit Frauchen oder Herrchen kuscheln will liegt mein Kopf auf ihren Schoss und ich lasse mich graulen. Ich schlafe dann irgendwann tief und fest und werde von einem "ab ins Körbchen" geweckt. Damit ist der Tag zu Ende. Hat Frauchen Spätschicht verändern sich nur die Zeiten etwas, es gibt gegen 21.00 Uhr nochmal ne Mini-Pippi Runde und ich muss nicht die Wohnung bewachen weil ja immer einer da ist.

Zuhause brauche ich keine Action oder umfangreiche Beschäftigungen, mir reicht es bei meinen Leuten zu sein. Sie nehmen mich auch fast überall mit hin (was natürlich nicht immer möglich ist). Draußen dagegen bin ich total aufgedreht und gebe meiner Power freien Lauf. Oft treffen wir auch Freunde von mir mit denen ich auch spielen darf.

Urlaub, Wochenende und Feiertage haben einen anderen Ablauf, der darin gekennzeichnet ist, dass die "Draußen-Zeiten"  intensiver sind. 

Ich bekomme 2x täglich je ca 150 gr TF von Wolfsblut (morgens und abends verschiedene Sorten) und diverse Leckerlis. 1-2x die Woche wird eine der Mahlzeiten durch Puten-oder Rinderhackfleisch ersetzt. Für mein kuschlig-weiches Fell gibt´s dann ab-und zu ein rohes Ei untergemischt.