Entlebucher von Antalid

Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos 

Ich, Eyla von Afkat wurde am 20.01.2013 als Schwester 6 weiterer Welpen in Lobschütz ( bei Leipzig) geboren. Meine Eltern sind Bodil von Afkat und Buddy from the Earth´s Axis. Meine ersten 9 Lebenswochen verbrachte ich im Hause „Metzlaff“, wo meine jetzigen Leute mich auch mehrmals besuchten. In diesen ersten Lebenswochen wurde ich von meinen Zieheltern Ulrike und Heiko auf das „Hundeleben“ vorbereitet und konnte am 23.03.2013 mit meinem Frauchen und Herrchen in die große weite Welt starten. 

Meinen Leuten wurde gesagt, dass ich auf der (etwas über 1 stündigen) Fahrt in mein neues Zuhause nach Ottendorf-Okrilla (LK Bautzen) sicher schlafen werde, aber das entsprach nicht meinen Vorstellungen. Es gab hier und da soooo viel zu sehen. Angekommen im Zuhause, wurde erst mal alles inspiziert.

Da ich schon immer ein sehr lebhaftes Wesen bin ging es auch anfangs recht turbulent in meinem neuen Zuhause zu. Frauchens Nerven habe ich oft provoziert und sie war schon am überlegen, ob „ich“ die richtige Entscheidung war. Bei diesem Gedanken tat sie mir dann schon leid und ich fing an ein „braver“ Hund zu werden.

Meine Leute freuten sich immens, wenn ich ihren ersten Kommandos „Sitz“ und „Platz“ folgte. Es machte ja auch Sinn für mich, immerhin gab es was tolles, leckeres ins Schnäutzchen.  

Wir besuchten regelmäßig die Welpenstunde ,was mir unheimlich viel Spaß machte. Ich lernte recht schnell und auch meine Leute waren total zufrieden mit mir. Unsere regelmäßigen Spaziergänge wurden, je älter ich wurde, länger und ich lernte immer mehr „Hundenachbarn“ kennen. Einige von ihnen wurden zu meinen Freunden, mit denen ich auch heute noch oft und gern tobe, andere werden akzeptiert (mehr aber auch nicht) und zwei kann ich gar nicht leiden, das „sage“ ich ihnen aber auch wenn sie mir zu nahe kommen. Herrchen und Frauchen versuchen diese Zusammentreffen aber inzwischen zu vermeiden.
Auf Ausstellungen zu gehen fand ich anfangs total blöd. Immer musste ich ewig herumsitzen während doch ganz viele Spielkameraden um mich herum saßen.
Im Ring selbst, wo ich immer mit Herrchen hin ging, absolvierte ich brav mein Programm obwohl ich immer schauen musste wo Frauchen steckt. Dieses Gezappel wurde anfangs von den Richtern toleriert, später jedoch war ich eine „Große“ und musste mich dementsprechend benehmen. Als Frauchen dann mit mir in den Ring ging konnte ich mich viel besser konzentrieren. Mit ihr habe ich dann auch problemlos die Körung absolviert.

Ich genieße mein Hundeleben in vollen Zügen, Regeln zu beachten ist für mich selbstverständlich (wenn ich auch manchmal versuche sie zu ignorieren, was aber von meinen Leuten nicht toleriert wird), meine Leute haben mich--so wie ich sie-- unheimlich lieb. Aktivitäten, Unternehmungen und Urlaub finden nicht ohne mich statt.